¡YA BASTA! Aktuelles zum Aufstand der Zapatistas in Chiapas/Mexiko

22.03.2021, 19:00, online

Aufgrund der großen Nachfrage wiederholen wir die Info- und Diskussionsveranstaltung zur aktuellen Situation des zapatistischen Aufstandes und der geplanten zapatistischen Karawane. Die Veranstaltung wird online mit der OpenSource-Software BigBlueButton durchgeführt. Um Anmeldung wird gebeten.

 

Warum begannen am 1. Januar 1994 Zehntausende indigene Kleinbäuer*innen, die sich nach dem Revolutionsgeneral Emiliano Zapata ’Zapatistas’ nennen, im südmexikanischen Chiapas ihre Rebellion gegen Kapitalismus, Patriarchat, Rassismus und Umweltzerstörung?

Wie konnte es gelingen, autonome Parallelstrukturen zum repressiven mexikanischen Staat aufzubauen? Wie ist heute der Alltag in den zapatistischen Gemeinden? Wie steht es um die Situation und die Kämpfe der Frauen in der Bewegung?

Wie funktionieren die Arbeitskollektive und die Kooperativen, in denen sich Menschen autonom organisieren, die bis vor wenigen Jahren noch in sklaverei-ähnlichen Strukturen für Großgrundbesitzer schuften mussten? Wie arbeiten die Kaffee-Kooperativen der Zapatistas bzw. die Importkollektive in Europa und welche Bedeutung hat der solidarische Handel für die Bewegung?

Erstmals wird 2021 eine Delegation der zapatistischen Bewegung alle fünf Kontinente besuchen - zunächst Europa. Ziel ist die Stärkung von Kämpfen von unten und links in unseren Regionen sowie die Vernetzung mit ihren eigenen Kämpfen. Es geht um eine globale, emanzipatorische und kontinuierliche Organisierung gegen Kapitalismus und Patriarchat.

Referent*innen sind Dorit Siemers und Luz Kerkeling, aktiv beim Kaffeekollektiv Aroma Zapatista (Hamburg), Gruppe B.A.S.T.A., Zwischenzeit e.V. (Münster) und im Ya-Basta-Netz.

Termin: Montag, 22.03.2021 um 19 Uhr

 

Anmeldung bitte an mail@buko.info mit Betreff "Anmeldung Zapatistas".

 

Eine Veranstaltung von: Bundeskoordination Internationalismus (BUKO) und Kaffeekollektiv Aroma Zapatista

Weitere Infos: www.aroma-zapatista.de

Einladung als PDF

 

Die Veranstaltung findet mit Unterstützung der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE) sowie des Katholischen Fonds statt.