Die kubanische Revolution ist ihrem Ende nahe, widersteht aber den heftigsten Aggressionen seit Jahrzehnten. Bereits im Januar des Jahres begann die US-Regierung den Versuch, die kubanische Revolution durch eine völkerrechtswidrige Ölblockade zu Fall zu bringen. Strategisches Ziel dürfte bis heute sein, auf der Insel Hungerrevolten auszulösen, die die aktuelle sozialistische Regierung delegitimieren und schließlich zu Fall bringen. Nachdem Erfolge ausblieben, wurde im Verlauf des Jahres der Druck mit weiteren Sanktionsmaßnahmen erhöht, die die Devisenzufuhr Kubas weiter drastisch einschränken und laut UN eine „verschärfte humanitäre Krise herbeiführen“.
Woher kommt dieser Eifer? - Ausgehend von Frantz Fanons Werk „Die Verdammten dieser Erde“ soll erschlossen werden, was den kubanischen Weg als Kampf um eine antikoloniale Befreiung so besonders macht und welche Implikationen hieraus für die heutige kubanische Gesellschaft hervorgingen.
Auf dieser Grundlage nähern wir uns der gegenwärtigen kubanischen Realität unter der Erpressungspolitik der Trump-Regierung: Was ist von den Versprechen der Revolution geblieben? Wie ist das bisherige Ausbleiben der Hungerrevolten zu erklären? Hat die kubanische Revolution eine Zukunft?
Wann:
Donnerstag, 19. November 2026
19:00 Einlass
19:30 Essen
20:00 Veranstaltung
Wo:
Hafenvokü
St. Pauli Hafenstr. 116, 20359 Hamburg
Vortrag mit Bildern und Diskussion
Vor dem Vortrag gibt es um 19:30 (veganes) Essen gegen eine Spende.
Referent: Andrés Schmidt


