Letzte Aktualisierung: 12.02.2020

Die Krise der AKP und der Angriff auf Rojava

12.02.2020, Hamburg

Tatort Kurdistan und die Rosa-Luxemburg-Stiftung laden zu einem Vortrag mit anschliessender Diskussion um die die innen- und außenpolitischen, sowie ökonomischen Interessen Erdogans und seiner Verbündeten beleuchten und sie in einen Zusammenhang mit dem Angriffskrieg auf Rojava setzen.

Anfang Oktober startete die Türkei gemeinsam mit ihren dschihadistischen Milizen erneut einen Angriffskrieg, anschließend folgte die Besatzung weiterer Teile Rojavas.

Angriffe und Bombardierungen finden weiterhin statt; die dort lebende Bevölkerung, Kurd*innen, Assyrer*innen und viele weitere ethnische und religiöse Minderheiten, sieht sich gezwungen, die Region zu verlassen.

Ganz im Sinne Erdogans: De facto soll eine türkische Kolonie entstehen und das emanzipatorische Gesellschaftsprojekt der autonomen Selbstverwaltung zerschlagen werden.

Innenpolitisch versucht Erdogan, mit dem Krieg von der Wirtschaftskrise und den Abspaltungen der AKP abzulenken.

Max Zirngast, Aktivist, Journalist und Autor, saß 2018 wegen des Vorwurfs der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung in türkischer Haft.

Gemeinsam mit ihm wollen wir die innen- und außenpolitischen, sowie ökonomischen Interessen Erdogans und seiner Verbündeten beleuchten und sie in einen Zusammenhang mit dem Angriffskrieg auf Rojava setzen.

Zudem stellt sich die Frage nach der Perspektive der auf Krieg und Nationalismus gebauten Herrschaft Erdogans sowie der Rolle der Opposition innerhalb der Türkei.

 

Veranstaltungsort

Centro Sociale
Sternstraße 2
20357 Hamburg

Zeit

12.02.2020, 19:00 - 21:00 Uhr

 

Tatort Kurdistan Hamburg

RLS Hamburg