Letzte Aktualisierung: 10.10.2019

Die indigene Bewegung und ihre Kämpfe im Cauca/Kolumbien

7.11.2019, Hamburg

Die BUKO lädt zu einem Informationsabend ins Centro Sociale um die Kämpfe der indigenen Bewegung im Cauca/Kolumbien vorzustellen.

Landbesetzungen und Straßenblockaden, Guardia Indígena und eigene Regierung. Sie wirken vermessen in ihren Forderungen. Doch diese Forderungen sind legitim. Sie sind unnachgiebig im Streiten für Gerechtigkeit für Mensch und Natur, gegen Freihandel und das kapitalistische Wachstumsmodell. Sie sind utopisch, doch führen sie einen sehr realen Kampf und haben als Speerspitze im Widerstand gegen kolumbianische Eliten und Regierung zur Formierung einer breiten zivilen Bewegung beigetragen.

Die indigene Bewegung im Cauca hat in fast 50 Jahren politischen Kampfes viel erreicht: Die Wiedergewinnung von Land, eine Anerkennung der indigenen Kulturen, Selbstverwaltung.


Mit dem langjährigen Kolumbien-Aktivisten und Journalisten Jochen Schüller und Martin Mäusezahl vom Kaffeekollektiv Aroma Zapatista, das solidarisch gehandelten Kaffee von den Zapatistas aus Chiapas (Mexiko) und vom CRIC aus Kolumbien importiert. Martin Mäusezahl war im November 2018 im Cauca und hat die Strukturen des Regionalen Rates der Indigenen im Cauca (CRIC), also ihrer eigenen Regierung (gobierno propio) näher kennen gelernt.

 

Donnerstag, 7.11.2019

20 Uhr

Centro Sociale

Sternstr. 2

20357 Hamburg

 

https://www.centrosociale.de/

 

https://www.aroma-zapatista.de/

 

Diese Veranstaltung wird mit finanzieller Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung organisiert.