Letzte Aktualisierung: 23.05.2019

Land, Kultur und Autonomie - die indigene Bewegung in Cauca/Kolumbien

26.5.2019, Hamburg

Veranstaltung zur hierzulande fast unbekannten indigenen Bewegung mit Berichten, Bildern und Filmausschnitten und Vorstellung der neuen Broschüre "Land, Kultur und Autonomie".

Landbesetzungen und Straßenblockaden, Guardia Indígena und eigene Regierung. Sie wirken vermessen in ihren Forderungen. Doch diese Forderungen sind legitim. Sie sind unnachgiebig im Streiten für Gerechtigkeit für Mensch und Natur, gegen Freihandel und das kapitalistische Wachstumsmodell. Sie sind utopisch, doch führen sie einen sehr realen Kampf und haben als Speerspitze im Widerstand gegen kolumbianische Eliten und Regierung zur Formierung einer breiten zivilen Bewegung beigetragen.

Die indigene Bewegung im Cauca hat in fast 50 Jahren politischen Kampfes viel erreicht: Die Wiedergewinnung von Land, eine Anerkennung der indigenen Kulturen, basisdemokratische Selbstverwaltung für Hunderttausende Menschen.

Jochen Schüller und Martin Mäusezahl stellen die hierzulande fast unbekannte Bewegung mit Berichten, Bildern und Filmausschnitten ebenso vor wie die neue Broschüre "Land, Kultur und Autonomie".

Jochen Schüller arbeitet schon lange als Aktivist und Journalist zu Kolumbien und hat die Broschüre redaktionell betreut. Martin Mäusezahl war im November im Cauca und hat die Bewegung und ihre Selbstverwaltungsstrukturen näher kennen gelernt. Er arbeitet beim Kaffeekollektiv Aroma Zapatista, das unter anderem solidarisch mit Kaffee der CENCOIC, der zentralen Kooperative der indigenen Bewegung des Cauca, handelt.

Ort: Rote Flora, Achidi-John-Platz 1 (Ex-Schulterblatt 71), Hamburg

Zeit: 26.5.2019 – ab 16 Uhr Kaffee und Kuchen, 16:30 Beginn Vortrag