Widerstand indigener Frauen in Brasilien unter Bolsonaro

29.10.2021, Hamburg

Die Gruppe Mujeres Sin Fronteras lädt ein zur Veranstaltung "Widerstand indigener Frauen in Brasilien unter Bolsonaro" am Freitag (29.10) im Centro Sociale in Hamburg. Die Veranstaltung ist 3G.

In Brasilien gibt es unter Bolsonaro bereits über 600 Tausend COVID Todesfälle. Besonders dramatisch ist die Situation bei der indigenen Bevölkerung. So sehr, dass Bolsonaro beim Internationalen Strafgerichtshof wegen indigenen Völkermordes angezeigt wurde und in Den Haag vor Gericht gestellt werden könnte. In dieser Veranstaltung werden wir von Referentinnen, die direkt involviert oder betroffen sind, über die aktuelle Situation in Brasilien erfahren und wie indigene Frauen eine Rolle bei der Organisation des Widerstands spielen.

Referentinnen:

Jaqueline Gonçalves Porto (UN Referentin der Völker Guarani-Kaiowá): Sozialwissenschaftlerin und Referentin für politische Bildung im Indigenen Reservat Dourados – angefragt

Mariana de Araújo Castro (Bundesuniversität von Rio de Janeiro): Forscht über über die indigene Besetzung Ka'Ubanoko, an der Grenze zwischen Brasilien und Venezuela – Online

Dr. Adriana Maximino dos Santos (Abá e.V. Frankfurt): Vorsitzende von Aba e.V., eine der Koordinatorinnen des Projekts mit den Indigenen Guarani und Kaiowás und Koordinatorin von Projekten für politische Bildung für Frauen – Vor Ort

29.10, Freitag 18h Centro Sociale

Sternstr.2

20357 Hamburg

https://www.centrosociale.de/termin/2021-10-29/widerstand-indigener-frauen-brasilien-unter-bolsonaro

Die Veranstaltung ist 3G.