Kurdistan-Solidaritäts-Tagung

26./27.01.2019, Frankfurt/Main

Vor dem Hintergrund des drohenden Angriffs der Türkei auf Rojava bekommt die Solidaritätskonferenz Ende Januar noch mehr Bedeutung. Hier die Einladung und und Hinweise zum Programm der zweitägigen Tagung.

Aus der Einladung von Civaka Azad, dem  Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit:

Liebe FreundInnen,

die zweitägigen Tagung in Frankfurt am Main am 26. und 27. Januar 2018
wurde bereits vor einiger Zeit angekündigt. In Hinsicht des nahenden
Überfalls der Türkei auf Rojava droht ein Überlebenskampf für die
demokratische Selbstverwaltung. Die Notwendigkeit von aktivem
Internationalismus stellt sich hiermit für alle Aktivistinnen und
Aktivisten, die bundesweit in den Solidaritätsarbeiten tätig sind oder
ihre politische Arbeit entsprechend der Perspektive des Demokratischen
Konföderalismus führen, umso dringender.

Hier nun die Einladung und das vorläufige Programm der Tagung im Anhang zu. Dort sind alle Details zu der Tagung zu finden. Die Vorbereitungskoordination übernimmt die komplette
Organisation, Unterkunft und Verpflegung. Die Teilnahme erfolgt über
eine Anmeldung bei Civaka Azad per Mail (info(at)civaka-azad.org). Wir
freuen uns auf eure Teilnahme und die gemeinsame Diskussion!

Bitte leitet diese Einladung an Solidaritätsgruppen in euren Städten weiter.

Solidarische Grüße

Das Cenî und Civaka-Azad Team

 

Einladung  und Programm der Tagung über Kurdistan-Solidarität und der Perspektive des
Demokratischen Konföderalismus für emanzipatorische Bewegungen in Deutschland

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir möchten Euch recht herzlich zur zweitägigen Tagung in Frankfurt am Main am 26. und 27. Januar
2018 einladen. Auf der Tagung wollen wir mit allen Aktivistinnen und Aktivisten, die bundesweit in
den Solidaritätsarbeiten tätig sind oder ihre politische Arbeit entsprechend der Perspektive des
Demokratischen Konföderalismus führen, zusammenkommen. Ziel ist es, gemeinsam einen Überblick
über die Solidaritätsarbeit und internationalistische Arbeit in Deutschland zu erarbeiten. In einer 
Diskussion möchten wir über die heutigen Herausforderungen sprechen und konkrete Lösungen
generieren. Zentral wird dabei auch die Diskussion über das Verständnis der Begriffe Solidarität und
Internationalismus und ihre praktische Umsetzung sein.


Vor allem mit der Phase des Widerstands von Kobanî und nun auch Afrins hat sich ein breites Interesse
an einer der wichtigsten gesellschaftlichen Revolutionen des 21. Jahrhunderts gezeigt.
Unterschiedlichste Zusammenhänge, Gruppen, Vereine und Einzelpersonen arbeiten zur Kurdistan-
Thematik. Während sich einige inhaltlich auf die Beteiligung der Bundesrepublik Deutschlands und
der deutschen Wirtschaft an den Verbrechen in Kurdistan konzentrieren, steht bei anderen der positive
Bezug auf die Idee des Demokratischen Konföderalismus und die Frauenrevolution im Fokus.
Solidarität und Internationalismus sind breit gefächert. Wir wollen die Stärke unserer Vielfalt besser
zum Vorschein bringen und das große Potential, das im Zusammenkommen von unterschiedlichen
Kämpfen und Erfahrungshorizonten steckt, zu einer gesellschaftsverändernden Kraft entwickeln. 

Samstag, 26. Januar:
Am ersten Tag der Tagung soll nach der Eröffnungsrede die aktuelle Lage diskutiert werden. Dabei
wird vor allem die Situation kämpfender Bewegungen weltweit und die Rolle der kurdischen
Demokratiebewegung mit ihremParadigma im Fokus stehen. Nach der Analyse des politischen
Kontextes, in dem wir uns befinden, möchten wir gemeinsam die Arbeiten in Deutschland analysieren.
Anschließend sollen mit kurzen Beiträgen die Arbeiten folgender Institutionen und Kampagnen zur
Diskussion gestellt werden: ANF, Civaka Azad, Ceni, Kampagne zur Freiheit Abdullah Öcalans,
Kongreya Star, Azadi, TATORT Kurdistan, Berliner Widerstandskomitee als lokales Beispiel,
Gemeinsam kämpfen und die Internationalistische Kommune.


Nach einer gemeinsamen Diskussion werden am Ende des Tagesprogramms die folgenden AG‘s für
anderthalb Stunden zusammenkommen und ihre Ideen und Vorschläge für gemeinsame Planungen
vorbereiten; Anti-Repression (1), Medien (2), Fortführung int. Frauenkonferenz (FLTI) (3), Kampagne
gegen Gewalt an Frauen (4), Krieg und Waffen (5), Öcalan (6), Rojava (7), Sommercamp 2019 (8).
Enden wird der erste Tag mit einem gemeinsamen Abend.


Sonntag, 27. Januar:

Am zweiten Tag der Konferenz soll die Arbeitsperspektive für die kommende Phase gemeinsam 
diskutiert und besprochen werden. Nach einer zweiten Arbeitsphase der oben genannten AGs werden
diese in kurzen Beiträgen ihre Diskussion und kollektiv erarbeiteten AG-Beschlüsse darlegen. Nach
einer abschließenden gemeinsamen Diskussion und dem Zusammentragen der AG-Beschlüsse sollen
kollektiv kurz-, mittel- und langfristige Ziele der Solidaritäts- und Internationalismus-Arbeiten in
Deutschland festgelegt werden.

 

 

Konferenzprogramm

26. Januar - Samstag

10:00 - 10:30 Uhr Eröffnung der Konferenz
Wahl der Versammlungsleitung
Vorstellung des Programms und der AGs
Grußbotschaften


10:30 - 12:00 Uhr Politische Bewertung

12:00 – 12:15 Uhr Pause

12:15 – 13:45 Uhr Gemeinsame Analyse der Arbeiten in Europa

13:45 – 14:45 Uhr Mittagspause

14:45 – 15:45 Uhr Institutionen stellen eigene Arbeiten zur Diskussion

15:45 – 16:45 Uhr Fortsetzung der gemeinsamen Analyse der Arbeiten in Deutschland

16:45 – 17:00 Uhr Pause

17:00 – 18:30 Uhr Erste Arbeitsphase der AGs

19:00 – 22:00 Uhr Gemeinsames Abendessen und Zusammensein

 

27. Januar – Sonntag



10:00 – 10:15 Uhr Zusammenfassung des gestrigen Tages

10:15 – 12:00 UhrZweite Arbeitsphase der AGs

12:00 – 14:00 Uhr Planung auf Grundlage der AG-Beschlüsse

14:00 – 15:00 Uhr Mittagspause

15:00 – 16:00 Uhr Abschlussdiskussion und gemeinsame Termine

16:00 – 16:30 Uhr Abschlussrede und Verabschiedung

Die Vorbereitungskoordination übernimmt die komplette Organisation, Unterkunft und Verpflegung. Die Teilnahme erfolgt über eine Anmeldung bei Civaka Azad per Mail (info(at)civaka-azad.org). Wir freuen uns auf eure Teilnahme und die gemeinsame Diskussion!

Datum: 26. und 27. Januar 2019
Adresse: Mesopotamisches Kulturzentrum e.V., Gwinnerstr. 28., 60388 Frankfurt-Seckbach
Solidarische Grüße
Das Cenî und Civaka-Azad Team

 


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