zuletzt aktualisiert am 09.10.2008

Widerstand ist fruchtbar!

Aktionsnetzwerk globale Landwirtschaft mobilisiert gegen den G8

Die BUKO Kampagne gegen Biopiraterie ist Teil des Aktionsnetzwerkes.

Globale Landwirtschaft in katastrophalen Zuständen

Jedes Jahr sterben weltweit 30 Millionen Menschen an den Folgen von Hunger und Unterernährung. Unterschiedliche Prozesse wie erzwungene Marktöffnungen, Preisdiktate durch Supermarktketten oder die Subventionierung der Lebensmittelproduktion für den Export zerstören systematisch die Existenzgrundlagen unzähliger Kleinbauern und -bäuerinnen insbesondere in den ärmeren Ländern. Monokulturen und Massentierhaltung haben katastrophale Auswirkungen auf natürliche Ressourcen wie Böden, Wasser oder biologische Vielfalt. Und auch die Qualität von Nahrungsmitteln wird hierdurch stark in Mitleidenschaft gezogen. Global agierende Konzerne des Nordens wie Monsanto oder Bayer eignen sich genetische Ressourcen des Südens mit Hilfe so genannter "geistiger Eigentumsrechte" an und versuchen so, die Kontrolle über die Produktion von Nahrungsmitteln zu gewinnen. Mit anderen Worten: Sie bestimmen, was, wo, wie und für wen angebaut wird. Aber auch in den industrialisierten Ländern herrschen ruinöser Preisdruck und massive Konzentrationsprozesse in der Landwirtschaft. Vor allem Kleinbauern und -bäuerinnen haben bei dieser Entwicklung keine Chance. Höfesterben ist die Folge. [...]

An dem "Aktionsnetzwerk Globale Landwirtschaft" sind Einzelpersonen genauso wie Menschen aus unterschiedlichen Gruppen, Zusammenhängen und Netzwerken beteiligt, unter anderem aus der BUKO-Kamagne gegen Biopiraterie, dem Barnimer Aktionsbündnis gegen Gentechnik und dem attac-AgrarNetz. Gemeinsamer Nenner ist, dass sie angesichts der haarsträubenden Verhältnisse in der globalen Landwirtschaft aktiv werden wollen. Wir essen jeden Tag - es geht uns alle an!

 

Der komplette Text zum Aktionsnetzwerk als » Druckversion

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