Das Klima-Casino schließen! September 2009
Es war einmal im Sommer 2008, da haben einige Leute beschlossen, Klimawandel nicht länger den G8 und G20-Gipfeln und darum kreisenden PolitikberaterInnen, LobbyistInnen und Parteien zu überlassen. Vom damaligen Klima- und Antirassismuscamp in Hamburg gingen Aktionen gegen Agrotreibstoffe, gegen Atomkraft und den Neubau eines Kohlekraftwerks in Hamburg-Moorburg aus, und die schwarz-grüne Landesregierung musste Polizeihundertschaften mit Knüppeln und Wasserwerfern schicken, um die Besetzung der Kraftwerksbaustelle zu verhindern. Ein Protestcamp gegen die Flughafenerweiterung in Frankfurt erhielt bundesweite Aufmerksamkeit, in mehreren Städten fanden Aktionen für kostenlosen öffentlichen Nahverkehr statt. Erste Ansätze einer Klimabewegung von unten gibt es also bereits.
Materialien für eine Klimabewegung von unten, Gemeinsame Broschüre von linksjugend [‘solid] und AVANTI – Projekt undogmatische Linke, Broschüre, 28 Seiten, Bezugsadresse: Linksjugend [‘solid], Kleine Alexanderstraße 28, 10178 Berlin, Telefon 030 / 24009-419, Telefax 030 / 24009-326, info@linksjugend-solid.de
„Die Linke und die sozial-ökologische Frage“. August 2009
Unter dem Titel „Die Linke und die sozial-ökologische Frage: Klima, Kämpfe, Kopenhagen“ ist im Sommer eine Broschüre erschienen, die die Texte und Positionen, die im Laufe des letzten Jahres in ak erschienen sind, dokumentiert, ergänzt um weitere Artikel. Gedacht ist die Broschüre als inhaltliche Vorbereitung auf die UN-Klimakonferenz, die im Dezember in Kopenhagen stattfinden wird.
ak-Broschüre. 64 S., 4.50 Euro,Infos: www.akweb.de; Bestellung: vertrieb@akweb.de
WIDERSPRUCH 54: Energie und Klima, Juni 2008
Jenseits polit-taktischer Manöver nimmt die Zerstörung der natürlichen Ressourcen ihren Fortgang und wächst die Dringlichkeit, den Wechsel zu einem neuen nicht-fossilen Energieregime einzuleiten, das in ökologischer und sozialer Hinsicht global anwendbar ist. Ohne die grundlegende Auseinandersetzung um weltweite Produktions- und Handelsstrukturen, um Konsum- und Verhaltensmuster und ohne eine entschiedene Politik der Menschenrechte und der Ressourcengerechtigkeit wird eine solche Wende allerdings nicht zu realisieren sein. (aus dem Editorial)


