Nach der Revolution in Ägypten
Veranstaltung in Berlin, 4.5., 19 Uhr
Die Revolten in Tunesien und Ägypten haben die politische Welt überrascht. Wurde anfangs der Umsturz in Tunesien noch als vereinzelter Volksaufstand, als Ausnahme, interpretiert, so ist seit dem Sturz des ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak klar geworden, dass in der arabischen Welt und Nordafrika tief greifende Veränderungen stattfinden und stattfinden werden. Die massenhafte Erhebung von Menschen, die spontan und...
» mehrAntimuslimischer Rassismus in Deutschland
BUKO-Seminar, 8.-9.4. in Berlin
In den letzten Jahren zeigen sich verstärkt Ressentiments gegenüber Musliminnen und Muslimen bzw. Menschen, die als Muslime definiert werden. Sarrazin unterstellt Muslimen, weniger intelligent zu sein, in Dresden wurde Marwa El-Sherbini aus rassistischen Gründen ermordet, in Köln, ganz Nordrhein Westfalen und anderswo mobilisieren die PRO-Bewegungen gegen Muslime, in der Schweiz stimmte eine Mehrheit für ein Minarettverbot...
» mehrNeue Lernkulturen und Subjektorientierung
BiEm-Seminar, 25.-27.3. in Leipzig
Die Verbindung von Ö̈konomie und öffentlicher Bildung ist so offensichtlich, dass sie kaum auffällt. Das mag daran liegen, dass Veränderungen im Kapitalismus und Bedeutungsverschiebungen in der Ausbeutung des Menschen sich in grell blendenden Begriffen wie Wissensgesellschaft, Neue Lernkulturen und lebenslangem Lernen spiegeln. Die Relativierung gegenstandsbezogener und personal vermittelter Lernprozesse...
» mehrMit Commons anders sehen
Artikel zum Zwischenstand der Diskussion
Commons sind in den letzten zwei Jahren nicht nur beim Nobelpreiskomitee, sondern auch in der linken Diskussion angekommen. In Deutschland haben mehrere linke Zeitschriften den Commons eine Ausgabe gewidmet, altbekannte Organisationsstrukturen, Projekte und Ansätze alternativen Lebens - Hausprojekte, Kommunen, Kinderläden, selbstverwaltete Betriebe oder Community-Gärten - werden nicht nur unter Commons-Gesichtspunkten neu in...
» mehrSchrankwand
ASSR lädt ein: Filmabend über das Wohnen, 28.3. in Hamburg
Die Wohnung gilt als die Sphäre des Privaten schlechthin, als Rückzugsort in einer kalten Welt, als Ausdruck der eigenen Identität: Hier lebe ich - hier darf ich sein. Auch wenn die Idylle vom heimischen Nest trügt, der Mythos lebt. Kaum ein Bereich des gesellschaftlichen Lebens wird so strukturkonservativ gedacht wie das Wohnen, so unsere These. Nicht wenige Linke kopieren in "ihrem" Wohnen...
» mehr




